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Bad Bots attackieren Gesundheitswesen

Der Bad Bot-Traffic auf Web-Sites des Gesundheitswesens hat sich fast vervierfacht. Damit werden Impfkampagnen systematisch sabotiert.

Nur wenige Länder wie Israel sind bisher erfolgreich in ihren Impfkampagnen. Die vielerorts herrschende Inkompetenz wird nun durch Böswilligkeit verstärkt. Seit September letzten Jahres beobachten die Cybersecurity Experten von Imperva einen Anstieg des weltweiten Bot-Traffics auf Webseiten im Gesundheitswesen um 372 Prozent. Den größten Anstieg in den letzten 12 Monaten erreichte der Bot-Traffic im Februar 2021 mit 48,8 Prozent.

Dass der Bad-Bot-Traffic im Gesundheitswesen zu einer Zeit ansteigt, in der die Impfkampagnen der Länder an Fahrt aufnehmen, ist kein Zufall. Gerade jetzt suchen immer mehr Menschen im Internet nach Informationen darüber, wo und wann sie eine mögliche Impfung erhalten können.

Die Imperva Research Labs beobachteten außerdem einen Anstieg von 51 Prozent bei Webanwendungsangriffen auf Ziele im Gesundheitswesen. Die Daten von Imperva zeigen, dass die Gesundheitsbranche im Durchschnitt 187 Millionen Angriffe pro Monat weltweit erlebte, was ungefähr 498 Angriffen pro Organisation pro Monat entspricht.

Viele Organisationen im Gesundheitswesen verlassen sich auf Anwendungen von Drittanbietern, anstatt ihre eigenen zu schreiben, weil es bequemer ist, die IT-Entwicklungsrisiken und -kosten zu reduzieren und eine bessere Zusammenarbeit zu ermöglichen. Obwohl Anwendungen von Drittanbietern manchmal geschäftliche Vorteile bieten, gibt es auch Risiken: Patches nur nach dem Zeitplan des Anbieters, bekannte Exploits, die weithin bekannt sind, und ständige Zero-Day-Forschung bei weit verbreiteten Tools und APIs von Drittanbietern.

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